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Aktuelles

23.06.22 Fachgespräch Christlicher und islamisierter Antisemitismus

Forum 2019 BAG K+R

Gemeinsames öffentliches Fachgespräch der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus & der Bundesarbeitsgemeinschaft religiös begründeter Extremismus

Antisemitismus hat viele Erscheinungsformen. Er ist zentral für rechtsextreme Ideologie und auch von großer Bedeutung in religiösen Kontexten. Im Christentum war er fast zweitausend Jahre lang in der Form des christlichen Antijudaismus eine zentrale Denkfigur.
Auch in islamistischen Kontexten spielt Antisemitismus eine wesentliche Rolle. Oft wird dieser Aspekt jedoch nicht sachlich analysiert und bearbeitet, sondern dazu missbraucht, um so vor allem antimuslimischen Rassismus zu schüren. Als sei Antisemitismus nicht auch ein wesentlicher Teil der Denktraditionen der europäischen Mehrheitsgesellschaft und ein gesamtgesellschaftliches Problem – nicht primär eines von als muslimisch gelesenen Menschen.
Eine Kooperationstagung von BAG RelEx und BAG K+R soll der Frage nachgehen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen verschiedenen Formen des religiös begründeten Antisemitismus bestehen. Und auch der Frage, inwieweit der christliche Antijudaismus seine islamisierte Form historisch beeinflusst hat.
Welche Erscheinungsformen gibt es jeweils? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es etwa in den Bezügen auf antisemitische Verschwörungsmythen? Welche Unterschiede existieren aber auch etwa beim Blick auf den historischen Nationalsozialismus oder seine Legitimationsmuster? Dabei soll es nicht um moralisierende Anklagen gegen vermeintliche oder tatsächliche Antisemit*innen gehen, sondern um ein kritisches Verstehen und Aufarbeiten von problematischen Denkfiguren. Die Tagung soll schließlich der Frage nachgehen, was unterschiedliche Präventionsbereiche für ihre jeweilige Arbeit voneinander lernen können.

 

Um Anmeldung wird gebeten unter: https://bagkr.de/anmeldung-antisemitismus/
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Der Anmeldeschluss ist der 15. Juni 2022
Veranstaltungsort: Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung, Caroline-Michaelis-Straße 1, 10115 Berlin

29.06. „Demokratiefeindlichkeit: Welche Verantwortung trägt die Wirtschaft?“

Die aktuellen Betriebsratswahlen zeigen: Rechtsextreme versuchen, auf Belegschaften Einfluss zu nehmen. Dabei handelt es sich keineswegs um Einzelfälle, die einfach ignoriert werden können. Rechtes Denken findet mittlerweile überall Anschluss: Demokratiefeindlichkeit und Verschwörungsdenken gelten als „Einstiegsdrogen“, die in allen Milieus – und an allen Orten des gesellschaftlichen Lebens wirken.

Einschlägige Studien unterstreichen die Verantwortung der Wirtschaft beim Kampf gegen Demokratiefeindlichkeit und Rechtsextremismus. Nicht nur ist der Arbeitsplatz der vielleicht letzte analoge Ort, an dem sich verschiedene Weltanschauungen gegenüberstehen, wenn Menschen sich andernorts in digitale Echokammern zurückziehen. Insbesondere aber beherbergt die Arbeitswelt wichtige Stellschrauben: Selbstwirksamkeit, Mitbestimmung und Solidarität am Arbeitsplatz werden beim bundesweiten Kopfzerbrechen über die Stärkung demokratischer Einstellungen bisher völlig unterschätzt.

Damit ist es überfällig, das Problem anzugehen. Wir bringen Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft ins Gespräch und haken nach: Wo müssen wir genau hinsehen? Welche gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen spiegeln sich auf betrieblicher Ebene? Welche Konsequenzen hat dies für die Arbeitswelt und den Wirtschaftsstandort Deutschland? Aber auch: Welche Stellschrauben, welche Allianzen und guten Beispiele gibt – und braucht es?

Moderation: Tina Groll (Journalistin, Die Zeit)

Programm:

18.00 h bis 18.20 h Kurzimpulse

  • Bettina Kohlrausch, Soziologin, Hans-Böckler-Stiftung: Was hat Demokratiefeindlichkeit mit Erwerbstätigkeit zu tun?
  • Johannes Kiess, Soziologe, Else-Frenkel-Brunswik-Institut: „Industrial Citizenship“ und die Rolle von Demokratieerfahrung in der Arbeitswelt

18.20 h bis 19.45 h: Diskussion: Was kann – und muss – Wirtschaft leisten?

  • Yasmin Fahimi, Vorsitzende, DGB (tbc)
  • Andreas Audretsch, MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Achim Dercks,  stellv. Hauptgeschäftsführer, DIHK

Die Veranstaltung wird über die Videokonferenzplattform Zoom stattfinden.
Anmeldung hier, bis Montag, 27. Juni 2022

Kontakt: Sarah Schwahn (united@gesichtzeigen.de)

Qualifizierungskurs für pädagogische Fachkräfte

Pädagogische Fachkräfte sind regelmäßig damit konfrontiert, dass Jugendliche bestimmte Gruppen abwerten und Gleichaltrige ausgrenzen. Umso wichtiger, aber auch herausfordernder ist es für die Jugendarbeit, ihren Auftrag einer lebensweltlichen Demokratie- und Menschenrechtsbildung umzusetzen. Deshalb bietet die Fachstelle Rechtsextremismusprävention von cultures interactive e.V. von Juni bis August 2022 einen Qualifizierungskurs zum Umgang mit Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Jugend- und Bildungsarbeit an.

Erprobtes Handlungskonzept für die Jugend- und Bildungsarbeit

Der Qualifizierungskurs vermittelt in fünf Modulen ein Handlungskonzept, das cultures interactive e.V. gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und Praxispartner*innen entwickelt und erprobt hat. Anhand eines mehrstufigen Interventionsplans und praktischen Beispielen der Teilnehmenden werden situationsgerechte Strategien entwickelt, um präventiv, aber auch durch konkrete Interventionen abwertenden, menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Haltungen oder rechtsextremen Äußerungen zu begegnen. Der Kurs richtet sich an Fachkräfte aus Jugendarbeit, Bildung und Prävention.

Erkennen, einordnen, verantwortlich handeln

Die Inhalte werden in Inputs, gemeinsamen Diskussionen, in Kleingruppenarbeit und Heimlektüre vermittelt. In einem Online-Kursraum werden Literatur, Materialien, Arbeitsaufträge und Arbeitsergebnisse bereitgestellt. Die ersten vier Module finden im 14-tägigen Turnus jeweils donnerstags und freitags online per Zoom statt. Das fünfte Modul möchten wir offline in Berlin durchführen. Ein erstes Kennenlerntreffen für die Teilnehmenden findet am 16. Juni statt. Dort wird auch der Ablauf des Kurses und der einzelnen Module vorgestellt.

Die Termine

Info- und Kennenlerntreffen: 16. Juni 2022, 10 bis 11.30 Uhr, online Modul 1: 23. + 24. Juni 2022, 9.30 bis 16 Uhr, online Modul 2: 7. + 8. Juli 2022, 9.30 bis 16 Uhr, online Modul 3: 21. + 22. Juli 2022, 9.30 bis 16 Uhr, online Modul 4: 4. + 5. August 2022, 9.30 bis 16 Uhr, online Modul 5: 18. August 2022, 15 bis 19 Uhr, + 19. August 2022, 10 bis 18 Uhr, in Berlin

Anmeldung und Teilnahmebeitrag

Bis zum 30. Mai 2022 können Sie sich auf dieser Seite für den Kurs anmelden. Der Teilnahmebeitrag beträgt 100,00 Euro. Gerne stellt die Fachstelle

Rechtsextremismusprävention im Anschluss ein Teilnahmezertifikat und eine Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber aus. Bisher ist der Qualifikationskurs nicht als Bildungsurlaub anerkannt.

Alle Informationen zum Kurs können Sie auch als PDF-Datei herunterladen. Sie haben noch Fragen? Dann steht Ihnen Tina Heise unter heise@cultures-interactive.de gerne zur Verfügung.

Fortbildung für Mitarbeitende der Rechtsextremismusprävention und Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe

Referentin steht vor einer Flipchart und zeigt auf den Punkt "Geschlecht im Spannungsfeld von Erziehung und Rex"
Kompetenz und Professionalität: Diskriminierungssensibel beraten

In unserer Arbeit sind wir mit der Lebenswelt unterschiedlichster Menschen konfrontiert. Ob wir der Vielfalt unserer Klient*innen gerecht werden, ob es uns gelingt, Klient*innen zu stärken, statt Ausgrenzungs- und Abwertungserfahrungen zu reproduzieren, das hängt auch davon ab, welche „Brille“ wir jeweils im Kontakt aufhaben. Glauben wir an Ressourcen, meinen wir es besser zu wissen, akzeptieren wir eigene Wege der Klient*innen, kennen wir unsere eigenen Standpunkte und haben einen reflektierten Umgang damit, erkennen wir Schilderungen von Diskriminierungserfahrungen, wissen wir, wie wir reagieren können?
Als Fachkräfte der Sozialen Arbeit sind wir aufgefordert, uns selbst nicht diskriminierend zu verhalten und die Beratungsnehmenden, z.B. auch hinsichtlich erlebter Diskriminierungen, gut zu beraten. Ganz entscheidend haben Ausgestaltung und Wirkung des Beratungskontakts aber mit uns selbst zu tun. Wir wollen die bestmöglichen Angebote für unsere Klient*innen machen.
Diskriminierungssensibilität innerhalb des eigenen Beratungshandelns ist ein Merkmal von Professionalität. Dieses Seminar bietet die Möglichkeit einer zusätzlichen Qualifizierung im Themenbereich Diskriminierung und Beratung im Kontext Rechtsextremismus und Familie. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle zielt auf die Stärkung eines verantwortungsvollen und professionellen Handelns als Fachkraft.

Voraussetzungen: Erfahrungen und/ oder Arbeitsschwerpunkte in der Beratung im Themenfeld Rechtsextremismus und Familie.

Alle weiteren Informationen zu den Seminarzeiten und den Inhalten des Moduls finden Sie hier.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 01.09.2022 unter Angabe ihres Namens, ihrer beruflichen Tätigkeit und einer kurzen Beschreibung ihres Interesses der Weiterbildung an unter info@rechtsextremismus-und-familie.de

Kontakt:
RuF – Fachstelle Rechtsextremismus und Familie
info@rechtsextremismus-und-familie.de
0421/69 272 19

Broschüre „Funktionalisierte Kinder. Kindeswohlgefährdung in Neonazifamilien“

Blick auf den Boden, eine Karteikarte mit "Elterliche Sorge" wird hochgehalten

In der Broschüre wird der Frage nachgegangen, ob eine Gefährdung für das Kindeswohl vorliegt, wenn ein Kind mit Eltern aufwächst, die nach (neo-)nazistischer Ideologie leben und ihre Kinder dementsprechend erziehen. Am Beispiel völkischer Siedler*innen werden mögliche Aufgaben für juristische und (sozial)pädagogische Fachkräfte diskutiert. Dafür werden Lebensrealitäten von Kindern in derartigen Familienzusammenhängen erläutert und Indikatoren für eine mögliche Kindeswohlgefährdung vorgestellt.

Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden oder per Mail als Printversion bestellt werden.

 

Kontakt:
RuF – Fachstelle Rechtsextremismus und Familie
info@rechtsextremismus-und-familie.de

0421/69 272 19

Neue Website für „Einsprüche“-Projekt

Einsprüche. Über die Vereinnahmung von Theologie durch die extreme Rechte

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus hat eine neue Website für das Projekt „Einsprüche“ entwickelt. Dort finden sich neben der Schriftenreihe „Einsprüche. Studien zur Vereinnahmung von Theologie durch die extreme Rechte“ auch weiterführende Beiträge, Anlaufstellen und Veranstaltungshinweise aus dem Themenfeld Theologie und extreme Rechte.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) beschäftigt sich seit dem Jahr 2020 in ihrem Projekt „Einsprüche“ mit der Vereinnahmung von Theologie durch die extreme Rechte. Zu diesem Projekt gehört insbesondere die Publikationsreihe „Einsprüche“. Die Beiträge der „Einsprüche“-Broschüren analysieren, wo und wie im Rechtpopulismus oder in der sogenannten „Neuen Rechten“ auf religiöse Motive zurückgegriffen wird. Sie zeigen auf, dass christliche und vermeintlich christliche Elemente für das Denken von weiten Teilen der „Neuen Rechten“ gar identitätsstiftend sind.

Zu den Broschüren kommt nun auch eine Website hinzu. Sie soll neben der Auseinandersetzung mit den Broschüren dazu beitragen, ein Netzwerk derer auf- und auszubauen, die sich mit dem Thema bereits beschäftigen, dazu arbeiten oder einfach mehr erfahren wollen. So finden sich auf dieser Seite beispielsweise auch Debattenbeiträge. Das sind kürzere Artikel oder einzelne Gedanken zu einem Buch, einer Tagung oder einem Diskurs. Darüber hinaus stellt die Website Übersichten zusammen über Veranstaltungen und möglichen Ansprechpersonen, die zum Thema arbeiten. Teil des Projekts ist auch eine Sammlung von Empfehlungen zum thematischen Weiterlesen und Weiterhören.

Die Website ist ein Projekt der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus in Trägerschaft von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V..

Hier geht es zur neuen Website: www.einsprueche-bagkr.de

Fachtreffen Jugendarbeit

Das Fachtreffen bietet einen vertrauensvollen Austausch zum pädagogischen Umgang mit menschenverachtenden, demokratiefeindlichen oder rechtsextremen Phänomenen.

Viermal pro Jahr veranstaltet die Fachstelle Rechtsextremismusprävention mit Vertreter*innen von Bundes- und Landesverbänden der Jugend(sozial)arbeit einen vertrauensvollen Fachaustausch zu speziellen Problemlagen in Bezug auf menschenverachtende, demokratiefeindliche oder rechtsextreme Phänomene. In den Treffen werden Hintergründe von aktuellen (jugendkulturellen) Erscheinungsformen  und gegenwärtigen Hinwendungsfaktoren sowie diesbezügliche Handlungsansätze besprochen. Regelmäßig sind außerdem Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis auf den Fachtreffen zu Gast und stellen Erkenntnisse aus Forschung und Handlungsfeld rund um Rechtsextremismus, Jugendarbeit und Prävention Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit vor. Die Fachtreffen ermöglichen einen gemeinsamen Blick auf spezifische, regionale Herausforderungen und Bedarfe ebenso wie das Formulieren gemeinsamer Empfehlungen, die dann wiederum Eingang in die Arbeit der Verbände der Jugend(sozial)arbeit finden. Zudem können Empfehlungen für Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik in Bezug auf Rechtsextremismus und Jugend(sozial)arbeit vorbereitet werden.

cultures interactive e.V.
Fachstelle Rechtsextremismusprävention (fa:rp)
Tel. +49 30 60 40 19 50
kontakt@farp.online
www.farp.online

Angebote für die pädagogische Praxis mit Jugendlichen

Jugendkulturarbeit für Menschenrechte

Zu den Angeboten der Fachstelle Rechtsextremismusprävention gehören Jugendkulturworkshops an Schulen und Jugendeinrichtungen sowie die Narrativen Gesprächsgruppen, die für Schulen entwickelt wurden.

Jugendkulturworkshops

Jugendliche brauchen eine lebensweltorientierte politische Bildung, die an ihren jugendkulturellen Fähigkeiten und Interessen anknüpft und zum Austausch über komplexe gesellschaftliche und politische Fragen anregt. cultures interactive e.V. bietet dafür bundesweit Schulprojekttage und Workshops für Jugendeinrichtungen an. Über Jugend(medien)kulturen wie YouTubing oder HipHop mit Rap, Graffiti und Breakdance oder Skateboarding und Parkour gelingt es, den persönlichen Austausch und kontroverse Diskussionen über soziale Gerechtigkeit, demokratische Teilhabe, Gender, Inklusion und Zugehörigkeit zu eröffnen.

Narrative Gesprächsgruppen an Schulen

Was tun, wenn Schüler*innen einer Klasse oder eines Jahrgangs Menschenfeindlichkeit und ein rechtsextrem unterlegtes Dominanz- und Erniedrigungsverhalten zeigen? Das Verfahren der narrativen Gesprächsgruppen knüpft an sozialtherapeutische Methoden an, ermöglicht den geschützten persönlichen Austausch, Konfliktbearbeitung und Mediation, die prozessoffene Vertiefung von persönlichen Erlebnisperspektiven, sozial-emotionales Lernen im vertraulichen Rahmen sowie den Erwerb von Gesprächs- und Demokratiefähigkeit. Die schulexternen Gruppenleiter*innen arbeiten eng mit der Schulsozialarbeit und dem Fachunterricht zusammen.

cultures interactive e.V.
Fachstelle Rechtsextremismusprävention (fa:rp)
Tel. +49 30 60 40 19 50
kontakt@farp.online
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Beratung und Intervision für pädagogische Fachkräfte

Die Fachstelle Rechtsextremismusprävention (fa:rp) berät zu allen jugendhilfe- und schulbezogenen Angelegenheiten rund um Rechtsextremismus und begleitet weiterführende Prozesse der pädagogischen Prävention und Intervention. Per Telefon, E-Mail oder Videokonferenz besprechen die Mitarbeitenden der Fachstelle Ihre Anliegen mit Ihnen und ermitteln mit Ihnen geeignete präventive und interventive Handlungsschritte. Bei Bedarf können sie zudem weitere passende Stellen in Ihrer Nähe empfehlen und Materialien zum Umgang mit menschenverachtenden und demokratiefeindlichen Haltungen zur Verfügung stellen. Die Beratung ist kostenlos.

Für die intensive Begleitung von komplexen Prozessen bietet die Fachstelle zudem Intervisionsgruppen an, die regelmäßig stattfinden. Die Intervisionsgruppen ermöglichen den Austausch mit Kolleg*innen aus gleichen und verwandten Arbeitsfeldern, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Gemeinsam können mögliche Handlungsschritte besprochen und die eigene Haltung reflektiert werden – ein wichtiges Element für eine nachhaltige Präventionsarbeit.

cultures interactive e.V.
Fachstelle Rechtsextremismusprävention (fa:rp)
Tel. +49 30 60 40 19 50
kontakt@farp.online
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Weiterbildung und Qualifizierung für pädagogische Fachkräfte

Quali-Kurs zum Umgang mit rechtsorientierten Jugendlichen

Die Fachstelle Rechtsextremismusprävention (fa:rp) bietet verschiedene Weiterbildungen für pädagogische Fachkräfte an, unter anderem zur Rechtsextremismusprävention, zum Umgang mit rechtsextrem orientierten Jugendlichen oder zu jugendkultureller politischer Bildung. Format, Dauer sowie Inhalte werden vorab mit Ihnen und Ihrer Einrichtung bedarfsgerecht abgestimmt. Um eine höchstmögliche Einbindung aller Teilnehmenden zu gewährleisten, führen die Mitarbeitenden der fa:rp Bildungsmaßnahmen stets prozessorientiert durch.

Weitere Information und aktuelle Termine finden Sie unter https://farp.online oder im Newsletter von cultures interactive https://cultures-interactive.de/de/newsletter.html.

cultures interactive e.V.
Fachstelle Rechtsextremismusprävention (fa:rp)
Tel. +49 30 60 40 19 50
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