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Neue Schriftenreihe der BAG K+R: „Einsprüche. Studien zur Vereinnahmung von Theologie durch die extreme Rechte“

Ob im Rechtpopulismus oder in der sogenannten „Neuen Rechten“ – seit langem wird auf religiöse Motive zurückgegriffen. Christliche und vermeintlich christliche Elemente sind für das Denken von weiten Teilen der „Neuen Rechten“ gar identitätsstiftend.

An dieser Schnittstelle von Theologie und Rechtsextremismus befinden sich Akteur*innen, Narrative und Strategien, die bisher noch zu wenig Beachtung erfahren. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) hat daher eine neue Schriftenreihe entworfen, die sich der Thematik über die nächsten Jahre annimmt.

Adressat*innen der Reihe sind alle, die ihren Blick auf Rechtsextremismus erweitern und schärfen wollen – auch innerhalb des kirchlichen Raums. Denn Kirchen und kirchlich getragene Arbeit, wie die in Wohlfahrtsverbänden oder Stiftungen, sehen sich Angriffen von rechts ausgesetzt, die nicht nur politisch, sondern auch theologisch begründet werden. Im Umgang mit rechten Ideologien sollten die Kirchen daher auch deren religiöse Dimension kennen und sich mit ihr auseinandersetzen können.

Jedes Jahr wird nun eine neue Broschüre mit zwei oder drei Beiträgen zum Themenfeld erscheinen. Die erste Broschüre beinhaltet sowohl einen wichtigen Apell des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford Strohm, als auch die Beiträge von Liane Bednarz zu „Rechten Christentumsdiskursen“ und von Johann Hinrich Claussen unter dem Titel „Retro-Utopie: Völkischer Protestantismus. Über die Theologie von Karlheinz Weißmann“.

Die Broschüre steht ab sofort zum kostenlosen Download bereit, kann ab Ende Januar aber auch als Printversion bestellt werden.

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